Meisterwerke
Eine Gemälde gehört zwangsläufig zur Kunst.
Um die Gesetze der Kunst begreifen zu können,
muss Ich die Wirkungen der Farben, die Aspekte der Formen durch Ausprobieren unter die Lupe nehmen.
Ich muss die Konsequenzen meiner Vorgehensweise begreifen und erfahren.
Gesetzmäßigkeiten empfinde ich durchaus als Bereicherung,
aber sie können auch hinderlich sein.
Manchmal stellen sich gar als Manipulationen an meinen Gemälden heraus.
Ich versuche neue Wege zu beschreiten.
Da reicht es nicht aus von Menschen erzeugte Lehren zu befolgen.
Den Lehren wird mitunter absolute Treue geschworen.
Ein großer Irrtum.
Auch ein Kunstwerk befindet sich in einer Metamorphose.
Ich helfe ihm, indem ich mich mit seiner Enstehung über das Malen hinaus beschäftige.
Da Erneuerung und Wandlung nur durch einen Lernprozess ermöglicht wird,
und es sich hierbei um ein universelles Gesetz handelt,
sind meine Gemälde einer lebhaften Veränderung unterlegen
und ich weiß nie was am Ende sichtbar sein wird.
Die Zuversicht und mein Vertrauen geben mir die Gewissheit, dass es ein Meisterwerk werden kann.

